28.10.2024 - 8.5 Wirtschaftsplan 2025 der Greifswald Marketing GmbH

Beschluss:
ungeändert abgestimmt
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Wortprotokoll

Herr Al-Khouri beantragt für Herrn Wittenbecher Rederecht.

 

Abstimmungsergebnis: 12 Ja-Stimmen

 

Herr Wittenbecher bringt die Vorlage ein. Der Wirtschaftsplan für 2025 sieht eine Zuschusssteigerung vor. Im Bereich des Personals wird eine Stellenreduzierung von 9 auf 8 Stellen erfolgen. Dadurch wird eine Reduzierung der Personalkosten erreicht. Es besteht ein hoher Grad an Kostendeckung für die Projekte. Der GMG ist bewusst, dass ihre Arbeit in den Bereich der freiwilligen Leistungen fällt, weshalb sie jedes Jahr um Zustimmung für ihre Projekte wirbt. Die Zuschusserhöhung soll in erster Linie in die Projekte investiert werden. Falls der Erhöhung nicht zugestimmt werden sollte, bewegt sich die GMG in der vorläufigen Haushaltsführung und ist dann irgendwann nicht mehr zahlungsfähig.

 

Herr Dr. Valentin: Gibt es Überlegungen, wie man die Abhängigkeit von den städtischen Zuschüssen beenden könnte?

Herr Wittenbecher: Die Abhängigkeit wird immer bestehen. Sie wird auch dazu führen, dass die Zuschüsse perspektivisch immer steigen müssen (resultieren u. a. aus Aufgabenübertragungen in der Innenstadt). Die GMG erbringt in erster Linie eine Dienstleistung im öffentlichen Interesse (Beratungsleistungen), die nicht kostendeckend ist. Im kommerziellen Geschäft werden Erträge erwirtschaftet; der Kostendeckungsgrad bei den Projekten beträgt fast 80 %. Einige Projekte erzielen bereits einen Gewinn, um den Zuschuss nicht höher steigen zu lassen als notwendig.

 

Herr Rappen: Die Situation des Haushaltes verbietet es, über Zuschusserhöhungen nachzudenken. Wie spiegelt sich der Betrieb der Stadtinformation im Wirtschaftsplan wider (Einnahmen/Ausgaben)?

Herr Wittenbecher: Die Stadtinformation hat ca. 620.000 EUR Umsätze. Die Einnahmesituation hat sich in den letzten 5 bis 6 Jahren verdoppelt.

 

Herr Czmek stellt einen Antrag, dem Hauptausschuss zu empfehlen, die Beschlussfassung erst mit der Verabschiedung des Haushaltes vorzunehmen.

 

Frau Teetz weist darauf hin, dass der Wirtschaftsplan ein Hauptausschussbeschluss ist, der vor der Gesellschafterversammlung gefasst werden muss. Bei einer Vertagung würde die Beschlussfassung erst im nächsten Jahr erfolgen können. Der Wirtschaftsplan einer Gesellschaft sollte vor dem Beginn eines neuen Jahres beschlossen werden. Sollte allerdings der Zuschuss in der geplanten Höhe nicht beschlossen werden, muss ein Nachtragswirtschaftsplan durch die Gesellschaft erarbeitet werden.

 

Damit keine Probleme bei der GMG entstehen, plädiert Frau Görs für eine heutige Beschlussfassung. Herr Schreiber ergänzt, dass es für den Fall einer Heranziehung durch die Bürgerschaft ein Beschluss gefasst werden müsste. Falls der Weg eines Heranziehungsbeschlusses nicht funktioniert und die Bürgerschaft den Beschluss an den Hauptausschuss zurückweist, besteht für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im nächsten Jahr keine Sicherheit. Herr Dr. Jess regt an, die Empfehlung zum Wirtschaftsplan nach der Verabschiedung des Haushaltes zu treffen. Herr Krüger befürwortet die Zustimmung zum Wirtschaftsplan und plädiert ebenfalls für eine heutige Beschlussfassung.

 

Über den Antrag von Herrn Cymek wird abgestimmt.

 

Abstimmungsergebnis:

3 Ja-Stimmen, 6 Gegenstimmen, 2 Stimmenthaltungen

 

Herr Al-Khouri hat an der Abstimmung nicht teilgenommen.

 

Über die Vorlage wird abgestimmt (Herr Al-Khouri hat an der Abstimmung nicht teilgenommen).

 

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Ergebnis:

 

Ja-Stimmen

Nein-Stimmen

Enthaltungen

7

2

2

 

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