24.02.2025 - 8.13 Greifswald soll Friedrich-Stadt werden

Beschluss:
abgelehnt
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Wortprotokoll

Die Präsidentin der Bürgerschaft ruft den Tagesordnungspunkt auf.

 

Frau Damm bringt die Beschlussvorlage ein.

 

Frau Siewert

. macht auf die steigende Anzahl der Titel für Greifswald aufmerksam.

. möchte wissen, wer für die Folgekosten aufkomme.

 

Herr Ziola

. ist der Meinung, dass die Darstellung über das Internet in Ordnung sei, aber auf zusätzliche Schilder sollte auch aus finanzieller Sicht verzichtet werden.

 

Frau Wuschek

. macht auf eine Schmiererei am Pommerschen Landesmuseum aufmerksam, die sich negativ über Caspar David Friedrich äußere.

. sagt, dass sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald nicht Friedrichstadt nennen sollte, solange solche Schmierereien mitten in der Stadt präsent seien.

 

Herr Heil

. fragt, was mit der Brücke und der Bank auf dem Museumsplatz passieren werde.

 

Herr Lerm

. teilt mit, dass ursprünglich geplant gewesen sei, die Gegenstände noch einige Zeit stehen zu lassen. Allerdings sei die Beschaffenheit so schlecht, dass eine Entsorgung unumgänglich gewesen sei.

Hinsichtlich der Schmierereien bemühe sich die Verwaltung um eine möglichst schnelle Beseitigung. Allerdings beschränke man sich während der Haushaltssperre und auch während der vorläufigen Haushaltsführung auf die verfassungsfeindlichen Symbole. Insbesondere für größere Beseitigungen müssen externe Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.

 

Herr von Malottki

. macht darauf aufmerksam, dass der Beschlusstext explizit die Änderung der Ortseingangsschilder und die damit verbundenen Kosten ausschließe.

. findet es sinnvoll, Caspar David Friedrich weiterhin hervorzuheben.

 

Auf die Nachfrage von Herrn Winter erklärt Frau Damm, dass das Vorhaben tatsächlich etwas Geld in Anspruch nehme. Allerdings erhalte die Stadt zusätzliche Einnahmen durch die Touristen und Touristinnen, die Greifswald aufgrund dessen besuchen.

 

Die Präsidentin der Bürgerschaft lässt über die Beschlussvorlage abstimmen.

 

Bei der Abstimmung hat Herr Winter seine Stimme nicht abgegeben.

 

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Beschluss:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen,

1. wie Caspar David Friedrich als Markenkern für die Stadt weiter genutzt werden kann

2. wie der Beiname "Friedrich-Stadt" oder „Caspar-David-Friedrich-Stadt“ zum Titel des Markenkerns werden kann

3. wie der große Zuspruch zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr unter Bevölkerung, Gästen und Kulturschaffenden auch für die Zukunft erhalten werden kann.

4. Die Ortseingangsschilder sollen nicht verändert werden.

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Ergebnis:

 

Ja-Stimmen

Nein-Stimmen

Enthaltungen

17

20

4