03.11.2025 - 5 Aufstellung von Bänken auf dem Deich - nochmali...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung der Ortsteilvertretung Riems
- Gremium:
- Ortsteilvertretung Riems (OTV Rie)
- Datum:
- Mo., 03.11.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Hr. Bös vom StALU hat mit einer schriftlichen Absage auf die Einladung von Fr. Fleischmann zur Sitzung der OTV reagiert; telefonisch war er nach vorheriger Ankündigung nicht zu einem Gespräch bereit. Er hat seine Absage damit begründet, dass die Zuständigkeit für die Deiche bei der Nachbargemeinde liegt, die bereits im Jahr 2020 ausführlich zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen informiert wurde. Fr. Fleischmann fühlt sich in feudalistische Zeiten zurück versetzt, denn es handelt sich hier um ein zusammenhängendes Wohngebiet, welches von allen Bewohnern, insbes. auch hauptsächlich von der Nachbargemeinde genutzt wird. Darüber hinaus hätten sich die Zeiten für die gefühlt 100 Jahre alten Gesetze geändert. Schliesslich hatte die Politik weniger Bürokratie und mehr Bürgernähe versprochen. Und bei allen gesetzlichen Hürden gäbe es Spielräume und die Bedingungen seien in Gristow und Kalkvitz nicht vergleichbar z.B mit jenen auf Rügen oder Usedom. Frau Fleischmann bemerkte, dass die Umsetzung von politischen Anliegen immer durch die Verantwortlichen vor Ort erfüllt werden müsste. Es sei sehr schwer und nahezu unmöglich die von Herrn Bös genannten gesetzlichen Hürden den Anwohnern zu vermitteln.
Fr. Heinrich weist daraufhin, dass kein Verwaltungsmitarbeiter sich wissentlich über gesetzliche Regelungen hinwegsetzen wird. Bereits auf der letzten Sitzung hatte Hr. Seidlein als Alternative vorgeschlagen, Kontakt zur Kirche in Gristow aufzunehmen und prüfen zu lassen, ob am Ende des Damms auf Kirchenland eine Bank aufgestellt werden könnte. Dieser Vorschlag soll nunmehr weiter verfolgt werden, auch wenn die Aussicht von der Deichkrone selbst schöner wäre.
Hr. Schwarzrock äußert sein Unverständnis über die Unflexibilität der Ämter und Hr. Fleischmann stimmt dem ausdrücklich noch einmal zu – er ergänzt, dass er mehr Bürgernähe erwartet, weil die Bürger die Ämter ja auch mit ihren Steuergeldern finanzieren.
Lt. Herrn Strehl, der in Vertretung für Herrn Seidlein an der Sitzung teilnahm, ist donnerstags 17:30 Uhr regelmäßig Sprechstunde beim Pfarrer Gummelt in Gristow. Fr. Fleischmann wird sich weiter kümmern.
