12.01.2026 - 10 Vorschläge, Anregungen und Fragen der Mitgliede...

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Beratung

Hr. Schwarzrock meldet sich zu Wort und spricht zum Thema „Straße An der Wiek – Geschwindigkeitsbegrenzung“. Letztlich kommt er zu dem Schluss, dass seine inzwischen über 5 Jahre andauernden Bemühungen aufwendig und desillusionierend gewesen und von wenig Erfolg gekrönt seien, so dass er nun resignierend und vor der Stadtverwaltung der UHGW „kapitulierend“, sich wieder seinen, wie er es formulierte, „Hobbys zuwenden“ würde. Herr Schwarzrock wird sowohl die vorbereiteten Dienst- bzw. Fachaufsichtsbeschwerden als auch die diesbezügliche Beschlussvorlage für die Bürgerschaft der UHGW fallen lassen. Er sieht keine Möglichkeiten mehr, mit der jetzigen Verwaltung unter Verantwortung des jetzigen OB konstruktiv und lösungsorientiert zu kommunizieren. Herrn Schwarzrock ginge es letztlich wenigstens noch um die Erweiterung der Tempo-30-Zone bis zur Brücke aufgrund der bereits mehrfach und umfassend geschilderten und u.a. in diversen Protokollen der OTV dargelegten Gründe (fehlender Bürgersteig, diverse Ausfahrten, Bushaltestellen, etc.) wobei er explizit die mangelhafte Flexibilität der zuständigen Stellen der Stadt bei der möglichen Auslegung der Gesetzeslage sehr enttäuscht zur Kenntnis nimmt. Auch werde die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung im eingerichteten Tempo 30-Bereich seitens der UHGW nicht kontrolliert; es werde weiter unkontrolliert in erheblichem Maße gerast. Die bereits vor einem Jahr zugesagten höherwertigen „Tempohinweisanlagen“ seien bis dato nicht installiert worden. Gleichwohl sei Herr Schwarzrock jederzeit bereit, in einen weiteren konstruktiven Austausch mit der Verwaltung zu gehen, wenn dies von ebendieser gewünscht und initiiert werden würde. Gegenüber Herrn Lerm verwies er darauf, dass, sollte es auf Grund der verweigerten Erweiterung der Tempo-30- Zone zu einem Unfall kommen, er unverzüglich Anzeige erstatten würde.

Auch Fr. Hammerschmidt kritisiert nochmals die Argumentation der Stadt, dass (sinngemäß) „bislang ja noch nichts passiert und dies daher kein Unfallschwerpunkt sei“. Es könne nicht sein, dass erst ein Unfall passieren müsse, bevor die Stadt aktiv wird. Auch Fr. Dr. Fast weist ein weiteres Mal auf den exorbitanten Schwerlastverkehr mit Gefahrgütern auf dieser sehr schlechten Straße hin und dass es ihres Wissens nach keine andere Durchgangsstraße in Greifswald mit ähnlich schlechten Bedingungen gibt; trotz allem werden aber immer wieder andere Straßen bei der Sanierung vorgezogen.

Ursprünglich bezog sich die Äußerung von Herrn Schwarzrock mit seiner Kapitulation auf 2 Themen zur Straße „An der Wiek“. Neben dem Thema Tempo 30 ist allerdings umso wichtiger das Thema „dringende Sanierung der Straße an der Wiek“. Zu diesem 2. Thema wird Herr Schwarzrock sich auf Nachfrage von Herrn Leibelt weiter engagieren. In diesem Zusammenhang wurde Herr Lerm kurz darüber unterrichtet, dass im Haushalt 2023/24 der HGW Planungsgelder in Höhe von 80.000,- € eingestellt waren. Diese wurden trotz mehrfachen Nachfragens und Drängens seitens der OTV Riems nicht abgerufen. Da momentan keine Finanzen für eine notwendige Planung bis zur LPh 3 im Haushalt mehr eingestellt sind, wurde Herr Lerm gebeten, dieses als dringendes Anliegen der OTV Riems mitzunehmen.

 

Hr. Leibelt erkundigt sich im Zusammenhang mit den Baumfällarbeiten An der Wiek nach den vorgesehenen Ausgleichspflanzungen.

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Anlagen

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