21.01.2026 - 9.4 Überplanmäßige Ausgabe Seehafen Ladebow

Zuständigkeit:
nicht abstimmungsfähig
Reduzieren

Beratung

Herr Lubs stellt die Beschlussvorlage vor.

Herr Richter bemängelt die Wirtschaftlichkeit, da die Sanierung sich erst nach 50 Jahren refinanzieren soll.

Herr Rappen fragt nach dem Anteil der Fördermittel vom Ministerium und ob weitere Investitionen notwendig werden. Herr Lubs erklärt, dass der aktuelle Fördermittelantrag nach Beschlusslage der Bürgerschaft im Mai 2025 3,5 Millionen Euro beträgt und eine Förderung von 75% in Aussicht gestellt wurde. Am vergangenen Donnerstag wurden 90% Förderung auf 5 Millionen Euro beantragt, das Ergebnis steht noch aus. Die GmbH der Yachtbauer wird wohl etwa eine Investition von einer Million Euro selber tragen.

Frau Wolter fragt warum die Ergebnisse nicht abgewartet werden. Herr Lubs erklärt, der Hafen ist seit einem Jahr gesperrt und verursacht dadurch bei allen Nutzern erhebliche Mehrkosten, die teilweise auch bei der Stadt ankommen.

Herr Rappen merkt an, dass die Bürgerschaft am 02.03 wissen muss, um welche Förderquoten es geht. Laut Herrn Lubs soll vom Ministerium bis zum Hauptausschuss am 02.02. eine Aussage gefällt werden.

Herr Hardtke erkundigt sich nach einem Eigenanteil der Hafennutzer. Herr Lubs erläutert, dass die Fläche des neuen Hafenbeckens nicht mehr von der Hafengesellschaft gepachtet wird, sondern die Stadt mit der neuen GmbH einen Nutzungsvertrag schließen kann.

Herr Richter findet es merkwürdig, erst jetzt von den neuen Anforderungen zu erfahren, die ein neues Hafenbecken erfordern und Mehrkosten verursachen.

Herr Förste erklärt, unter welchen Bedingungen im gesperrten Hafen gearbeitet werden muss: Holzschnitzel können nicht mehr direkt aufs Schiff umgeschlagen werden, sondern müssen per Radlader und LKWs über den Öl-Pier geladen werden. Dies sind Kosten, welche die Stadt mittragen muss, da dem Hafenbetreiber ein Schaden entsteht. Die Sanierung des Piers sollte eigentlich schon im Oktober beginnen. Er schlägt vor, Pier und Hafenbecken voneinander zu trennen, Herr Richter schließt sich dem an. Herr Förste erklärt, die Sanierung des Piers könnte bereits begonnen und die ersten 30 Meter ausgelassen werden.

Frau Wolter fragt, was es die Stadt kostet, den Hafen gesperrt zu lassen. Herr Richter meint, etwas über eine Million Euro.

Herr Rappen fragt wie es dazu kam, dass jetzt auch von einem Hafenbecken die Rede ist und nicht nur von der Spundwand. Herr Lubs erklärt, dies kam im Sommer letzten Jahres durch intensive Abstimmungen mit den Betroffenen und wird auch vom Ministerium in Bezug auf die Förderung als äußerst praktisch angesehen. Der Umschlag mit Großhandelsgeschäften ist auf null gesunken, insofern sollte die Stadt sich breiter aufstellen, statt wie andere Städte von einer einzigen Werft abhängig zu sein.

Herr Rappen kritisiert, dass die Ausschreibung stattfand, bevor die Umsetzung des Hafenbeckens beschlossen wurde, es wurde bisher nur die Sanierung der Spundwand beschlossen.

Frau Wolter bittet um eine Ergänzung, was es die Stadt kostet, wenn sie dem Betreiber etwas ersetzen muss.

 

Reduzieren

Ergebnis:

 

Nicht abstimmungsfähig

Online-Version dieser Seite: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1002057&TOLFDNR=1028715&selfaction=print