19.03.2026 - 7 Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

Herr Gatzke berichtet über ein geplantes Projektvorhaben im Ortsteil. Demnach hat die ABS gGmbH im Dezember einen Antrag beim Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gestellt. Ziel ist der Bau einer interkulturellen Begegnungsstätte namens „Anker“. Diese soll als Ort der Begegnung zwischen Einheimischen und Zugewanderten dienen. Geplant sind Integrationsangebote, interkulturelle Veranstaltungen sowie Begegnungsangebote, die auch an Wochenenden stattfinden sollen. Als Standort sind die bisherigen Räumlichkeiten in der ehemaligen Sparkasse in der Heinrich-Hertz-Straße 22 vorgesehen. Eine Förderzusage liegt noch nicht vor, doch Herr Gatzke schätzt die Chancen auf Bewilligung als gut ein. Vorbehaltlich der Förderung soll das Begegnungszentrum am 1. Juli 2026 eröffnen. Herr Gatzke bewertet das Vorhaben als Bereicherung für den Stadtteil – auch, weil es bislang keine Wochenendangebote im Ortsteil gab.

 

In der anschließenden Diskussion wird jedoch eingewandt, dass gleichzeitig weiterhin zu wenige Angebote für Jugendliche vorhanden seien. Es wird darauf hingewiesen, dass die Zahl der Jugendclubs in der Stadt insgesamt zu gering ist. Dem wird entgegnet, dass es auch in diesem Bereich bereits ein Angebot im Ortsteil gibt und die Stadt entsprechende Strukturen finanziell unterstützt. Im weiteren Verlauf der Diskussion wird angeregt, die Geschäftsführung der ABS gGmbH in die kommende Sitzung einzuladen, um das Vorhaben und das zugrunde liegende Konzept ausführlicher vorzustellen. Dem Vorschlag wird mehrheitlich zugestimmt. Anschließend kritisiert Herr Dr. Valentin, dass die Ortsteilvertretung nicht frühzeitig in das Vorhaben einbezogen worden sei und ihr lediglich eine bereits weit fortgeschrittene Planung zur Kenntnis gegeben worden sei.