Beschlussvorlage der Politik (ö) - BV-P-ö/08/0225-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Die Bürgerschaft beauftragt die Stadtverwaltung, verkehrssichernde Maßnahmen für die Querungen des Radweges an der Ladebower Chaussee zu prüfen. Ziel ist die Verbesserung der Sichtverhältnisse durch optimierte Vegetationspflege und gegebenenfalls bauliche Anpassungen.

Reduzieren

Sachdarstellung

Die Ladebower Chaussee ist eine der meistgenutzten Radverkehrsverbindungen im Stadtgebiet und dient als wichtige Erschließungsachse für Pendler sowie den Freizeitverkehr in Richtung Ladebow und Wieck. Trotz ihrer Bedeutung weist die Infrastruktur in den Querungsbereichen erhebliche Sicherheitsmängel auf.

 

Am 04.05.2026 ereignete sich an der Kreuzung Radweg Ladebower Chaussee / Eisenhammer ein schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden. Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahr, die von der unzureichenden Einsehbarkeit der Fahrbahn ausgeht. Untersuchungen vor Ort ergaben folgende spezifische Problemlagen:

 

1. Knotenpunkt Ladebower Chaussee / Eisenhammer: Durch dichten Bewuchs im Bankett- und Grabenbereich ist es Radfahrern aus Ladebow kommend kaum möglich, den herannahenden motorisierten Verkehr rechtzeitig wahrzunehmen.

 

2. Knotenpunkt Ladebower Chaussee / Max-Reimann-Straße: Hier besteht für Radfahrer aus Richtung Greifswald-Zentrum eine vergleichbare Gefährdung durch eingeschränkte Sichtachsen auf die Ladebower Chaussee. 

 

Die Verkehrssicherheit an diesen Punkten ist aktuell nicht durchgängig gewährleistet. Eine Überprüfung der Pflegeintervalle sowie technischer Sicherungsmöglichkeiten ist daher unumgänglich, um weitere Unfälle zu verhindern.

 

Die Verbesserung der Sichtachsen ist eine notwendige und verhältnismäßige Maßnahme zur Unfallprävention. Durch eine flächige und regelmäßige Mahd des Straßenbanketts sowie den gezielten Freischnitt von Bäumen (Aufastung, d. h. Entfernen der unteren Äste) kann mit geringem Mitteleinsatz eine signifikante Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht werden. Da die Ladebower Chaussee als Hauptroute im städtischen Radverkehrskonzept verankert ist, besteht hier eine besondere Verantwortung der Stadtverwaltung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Der vorliegende Prüfauftrag schafft die Grundlage, um geeignete Maßnahmen zu identifizieren und zeitnah umzusetzen.

 

In dieser Version wurden die finanziellen Auswirkungen ergänzt.

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

Finanzielle Auswirkungen

Ja

Nein

 

Finanzielle Auswirkungen in Folgejahren

Ja

Nein

 

Prüfauftrag an die Verwaltung 

Ja

Nein

 

 

Voraussichtliche Inanspruchnahme von Ressourcen

Ja

Nein

Personeller Aufwand (h)

15 h (AbtL)

Personalkosten

(EUR)

1.297,20 Euro

Ja

Nein

Fremdvergabe (Art)

 

Kosten Fremdvergabe (EUR)

 

Ja

Nein

Sonstiges (Art)

 

Sonstige Kosten (EUR)

 

 

Reduzieren

Auswirkungen auf den Klimaschutz

Ja, positiv

Ja, negativ

Nein

 

 

x

 

Begründung:

 

Loading...

Beschlüsse

Erweitern

02.06.2026 - Ortsteilvertretung Wieck und Ladebow (OTV WL) - nicht abgestimmt

Erweitern

04.06.2026 - Ortsteilvertretung Innenstadt (OTV In) - ungeändert zugestimmt