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Beschlussvorlage der Politik (ö) - BV-P-ö/07/0115-0-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Um eine verbesserte Versorgung der Bürger in den Ortsteilen Ladebow, Wieck und Friedrichshagen mit Waren des täglichen Bedarfs zu erreichen, beauftragt die Greifswalder Bürgerschaft den Oberbürgermeister, Möglichkeiten zur Förderung der Nahversorgung in den Ortsteilen zu prüfen. 

 

Konkret soll geprüft werden:

  • Herbeiführung einer Einkaufmöglichkeit ggf. bis zu 800 m² in Friedrichshagen, Ladebow und Wieck weitgehend auf der Grundlage der 5 Konzepttypen aus der Einzelhandelsfachplanung (vgl. S. 139), 
  • inwieweit private Ladeninhaber unterstützt werden können, ein Geschäft in Friedrichshagen, Ladebow und Wieck zu betreiben (Fördermöglichkeiten, Hilfe bei Suche nach Räumlichkeiten oder Bereitstellung dieser etc.) 
  • Geprüft werden soll parallel das alternative Konzept „Emmas Tag - und Nachtmarkt“ (https://www.tagundnachtmarkt.de/) und zu welchen Bedingungen und eventueller Unterstützung (Förderung) durch die Stadt, eine Ansiedlung in den Ortsteilen möglich ist 
  • mobile Angebote, die auch diverse Dienstleistungen mit einbinden (Friseur, Reinigung, etc.) 
  • Gemäß dem Einzelhandelsfachplan der UHGW von 2018 (s. S. 139) sind Fördermöglichkeiten, wie die Landesinitiative "Neue Dorfmitte Mecklenburg-Vorpommern" u.a. für alle erwähnten Vorschläge zu prüfen. 
  • Für den Ortsteil Friedrichshagen soll die Nutzung und Entwicklung des alten Feuerwehrgebäudes mit betrachtet werden. 

Beschlusskontrolle:

Ortsteilvertretung Wieck und Ladebow sowie Ortsteilvertretung Friedrichshagen: Ende des I. Quartals 2022 

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Sachdarstellung

Der Abschlussbericht der Familienfreundlichkeitsprüfung 2016 hat nur eine „bedingte Familienfreundlichkeit“ für die Ortsteile Wieck und Ladebow bescheinigt. Dasselbe Ergebnis würde es im Falle einer Prüfung im OT. Friedrichshagen geben. 

 

Ein Grund für diese Beurteilung waren fehlende Einkaufmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Diesen Mangel bestätigt auch der Einzelhandelsfachplan der UHGW2 von 2018 (siehe Tab. 22, S.89). Dort weist der Fachplan für Wieck, Ladebow, Friedrichshagen und Riems in Summe genau EINEN Einzelhandelsbetrieb nach. 

 

Gemäß dem Einzelhandelsfachplan der UHGW von 2018 (s. S. 139) sind Fördermöglichkeiten, wie die Landesinitiative "Neue Dorfmitte Mecklenburg-Vorpommern" u.a. zu prüfen.

 

Modelle von Integrationsmaßnahmen, bewohnergetragene Ansätze oder Ladengemeinschaften. Interessenbekundungsverfahren stellen eine Möglichkeit dar, potenzielle Betreiber zu ermitteln und dann ggf. zu unterstützen. Solche Betreiber können z.B. die Diakonie (mit einem ähnlichen Ansatz wie im Lichtblick Café) oder Anwohnerinnen und Anwohner sein. 

 

Aber auch alternative Konzepte wie etwa „Emmas Tag- und Nachtmarkt“, welches sich als ein erfolgreiches und expandierendes Unternehmen in Thüringen zeigt, oder mobile Angebote, die auch diverse Dienstleistungen mit einbinden (Friseur, Reinigung, etc.), sind eine Option. 

 

Da für das alte Feuerwehrgebäude nahe der Buswendeschleife im Bergweg in Friedrichshagen gut überschaubare Eigentums- und Pachtverhältnisse vorliegen, besteht das Interesse der OTV dieses Gebäude künftig als Vereinsgebäude, sowie für Tagungen aber auch private Feiern, fliegende Händler und Dienstleister wie Friseur etc. zu nutzen, eben als Kommunikationszentrum für den Ortsteil.

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Finanz. Auswirkung

Haushalt

Haushaltsrechtliche Auswirkungen

(Ja oder Nein)?

HHJahr

Ergebnishaushalt

NEIN

 

Finanzhaushalt

NEIN

 

 

 

Teil-

haushalt

Produkt/Sachkonto/

Untersachkonto

Bezeichnung

Betrag in €

1

 

 

 

 

 

 

HHJahr

Planansatz

HHJahr in €

gebunden in €

Über-/ Unterdeckung

nach Finanzierung in €

1

 

 

 

 

 

 

HHJahr

Produkt/Sachkonto/

Untersachkonto Deckungsvorschlag

Deckungsmittel in €

1

 

 

 

 

Folgekosten (Ja oder Nein)?

 

 

 

HHJahr

Produkt/Sachkonto/ Untersachkonto

Planansatz

in €

Jährliche

Folgekosten für

Betrag in €

1

 

 

 

 

 

 

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Auswirkungen auf den Klimaschutz

Ja, positiv

Ja, negativ

Nein

 X

 

 

 

Begründung:

In Umsetzung sollte dann wegen der kürzeren Wege der Anlass zu Autofahrten zwecks Einkauf etwas reduziert werden.

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