17.08.2022 - 5 Fragen und Anregungen zur Universität Greifswald

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Wortprotokoll

Rektorin Prof. Dr. Riedel berichtet, dass die Universität aktuell mit enormen Kostensteigerungen  zu tun hat. Es werden auch hier Energiesparpläne erarbeitet, um Kosten zu senken, z. B. durch das Herabsetzen der Temperaturen in den Hörsälen oder die Verkürzung der Zeiten. Die Universität hat mit globalen Mehrausgaben zu kämpfen. Dies bedeutet, dass das Land 18 Mio. Euro an Ausgaben hat, die vom Wissenschaftsministerium übernommen und von den Hochschulen getragen werden sollen. Das wollen die Rektoren allerdings so nicht akzeptieren. Frau Riedel würde es gut finden, wenn auch die Stadt Greifswald sich dazu positioniert.

Die Bundesregierung möchte ein “Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ errichten. Das Land M-V möchte nicht am Standortwettbewerb teilnehmen. Deswegen hat sich die Universität Greifswald entschlossen, die Bewerbung der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder zu unterstützen. Die Anzahl der Studierenden an der Universität Greifswald im Sommersemester beträgt 9789, das sind 106 Studierende mehr im Vergleich zum letzten Jahr. Der Umzug der Rechtswissenschaften erfolgt voraussichtlich noch im August in das neue Gebäude der Medizin.

Herr Rappen fragt, wie sich die 18 Mio. Euro Ausgaben zusammensetzen.

Frau Prof. Dr. Riedel antwortet, dass es keinerlei Transparenz darüber gibt, wie sich die Summe gestalten soll. Wieviel von diesen 18 Mio. Euro die Uni Greifswald tragen soll, ist noch unklar. Sie geht davon aus, dass es um die 5 Mio. Euro an Mehrbelastung sein wird. Es bestehen einige Rücklagen, ob diese ausreichen werden, steht noch nicht fest.

Frau Duschek fragt nach, wie viele Studierende für das Lehramt an Grundschulen die Universität Greifswald gegenwärtig hat.

Frau Prof. Dr. Riedel reicht die Zahl nach.