Beschlussvorlage der Politik (ö) - BV-P-ö/08/0233

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald beauftragt die Verwaltung, die Möglichkeit zur Herstellung einer für den Fuß- und Radverkehr nutzbaren Querung der Bahnstrecke Greifswald–Lubmin im Ortsteil Friedrichshagen zu prüfen.

Folgende Aspekte sollen hierfür geklärt werden:

  1. Besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Herstellung einer Bahnquerung zwischen Friedrichshagen und Diedrichshagen?
  2. Aufnahme von Gesprächen mit den zuständigen Infrastrukturträgern und Behörden, insbesondere der EWN und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald
  3. Welche Fördermöglichkeiten kommen für das Projekt infrage?
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Sachdarstellung

Das Projekt ist Bestandteil des Masterplans „Stadtteile an der Küste“. Es dient der Naherholung durch die Erschließung weiterer attraktiver, naturnaher Rad- und Wanderwege sowohl als Rundweg um Greifswald als auch als Verlängerung der Pappelallee von Eldena über den Elisenhain in Richtung Diedrichshagen, Hanshagen und Kemnitzerhagen. Zudem kommt es insbesondere durch die Wassermühle in Hanshagen zu einer Wiederbelebung der historischen Beziehung, der über lange Zeit eng miteinander verbundenen Orte. Diese sind seit fast 60 Jahren durch die Bahnstrecke getrennt.

Zwischen den dicht benachbarten Gemeinden Friedrichshagen und Diedrichshagen besteht bereits seit vielen Jahren ein inoffizieller Übergang, der regelmäßig von einzelnen Personen sowie von Familien genutzt wird. Demzufolge besteht bereits jetzt ein Wegenetz, welches direkt an die Schienen heranführt und nicht zuletzt zum Zweck der Gefahrenminderung umgebaut werden sollte.

Ein Beispiel für das Projekt ist die auf gleicher Bahnstrecke befindliche und ca. 4km entfernte Querung in Guest (siehe Anlagen). Die Einsichtigkeit der Gleise ist dort ähnlich der Situation in Friedrichshagen.

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Finanz. Auswirkung

Finanzielle Auswirkungen

Nein

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen in Folgejahren

Nein

 

 

 

Prüfauftrag an die Verwaltung

Ja

 

 

 

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Auswirkungen auf den Klimaschutz

Ja, positiv

Ja, negativ

Nein

X

 

 

 

Begründung:

Die geplante Querung der Bahnschienen schließt eine bestehende Netzlücke im Radverkehr und verkürzt die Verbindung zu den benachbarten Orten. Durch die deutlich verbesserte Erreichbarkeit wird der Radverkehr gestärkt und eine Verlagerung von Pkw-Fahrten auf das Fahrrad gefördert. Die Maßnahme trägt damit zur Verringerung verkehrsbedingter CO-Emissionen, zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Verkehr sowie zur Förderung einer klimafreundlichen Mobilität bei.

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Anlagen

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